Sebastian Mersmann, studentische Hilfskraft bei Dr. Bertling, begrüßte uns am Abend des 19. Januar in dem über 300 Jahre alten Gewölbekeller des Geologisch-Archäologischen Museums in Münster. Fässer und Schinken füllten früher das im Original erhaltene Gewölbe - heute finden sich dort Zeugnisse der Erdgeschichte ab dem Ordovizium (vor ca. 490 - 440 Millionen Jahren).
Nur das Licht der Taschenlampen huschte über die unendlich vielen Schätze, die sich in den verwinkelten Kellern des Museums befinden. Nur ein Genie behält in den unterirdischen Lagerstätten den Überblick. Hier lagert alles, was im darüberliegenden Museum mangels Platz aber auch mangels Auswertung nicht ausgestellt werden kann: - Meeresbodenplatten - Ammoniten - Belemniten - Wisentschädel - unzählige Knochen.
In der Gesteinsammlung befinden sich alle Steinsorten, die im Münsterland vorkommen: Ackersteine wie auch die Geschiebesammlung mit Sorten aus dem Münsterländer Kiessandzug.
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