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Zum Museumsdorf nach Cloppenburg führte am 12. August 2004 der Ausflug. Im Rahmen der Ferienspassaktion der Gemeinde Neuenkirchen konnten sich die 22 teilnehmenden Kinder in das 16. bis 19. Jahrhundert zurückversetzen.
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Die Führung beginnt mit allgemeinen Informationen über das älteste Freilichtmuseum Deutschlands (Aufbau ab 1934).
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Erläuterungen zu der damaligen Bauweise. Im Hintergrund die Speicher-Remise mit Lehmgefachen. Der aufgeweichte Lehm wurde zwischen die senkrechten Staken und geflochtenen Weiden „geklemmt“.
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Im Rauchhaus wurde die damals beschwerliche Lebens- und Arbeitsweise erläutert. Mensch und Vieh (Kühe, Rinder und Pferde) waren unter einem Dach untergebracht. Es gab keinen Kamin, so dass der Rauch des ständig lodernden Feuers sich in der ganzen Diele ausbreitete. Der ständige Rauch führte zu enormen gesundheitlichen Beeinträchtigungen der damaligen Bewohner.
Hinter der Flett (Feuerstelle) lagen die Kammern mit den Alkoven (Schrankbetten), in denen die Bewohner auf Stroh schliefen.
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Besonders angetan waren die Kinder von der Bauerschaftsschule. Eichenholz bargen die wenigen Schulsachen der Kinder: Schiefertafel und Griffelkasten.
Bis zum Jahr 1891 war es der einzige Unterrichtsraum für bis zu 60 evangelische Kinder der Bauerschaften Renslage und Dalvers (Altkreis Bersenbrück). In dem Raum mit einer Länge von 5,80 m und einer Breite von 4,20 m fanden nur diejenigen Kinder einen Sitzplatz, die das Schreiben noch lernen mussten. Die anderen Kinder standen während des Unterrichts. Schultaschen aus Eichenholz bargen die wenigen Schulschen wie Schiefertafel und Griffelkasten.
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Nach der Führung blieb ausreichend Zeit, das Gelände in kleinen Gruppen zu erkunden.
Fotos: Thomas Budde
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