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Tränen der Götter

Vom 16. November 2003 bis 11. Januar 2004 zeigten wir im Heimathaus Neuenkirchen in drei kleinen Bernsteinzimmern die "Tränen der Götter".

Schon seit Alters her hat der Bernstein die Menschen durch seine Schönheit verzaubert.
Viele Riten und Legenden ranken sich um den Ursprung des zirka 40 bis 50 Millionen Jahre alten Materials. Manch einer hat in seinem Urlaub an der Ostsee die Suche nach diesen "göttlichen Steinen" des Abend entkräftet aufgegeben. Doch am nächsten Morgen war er wieder voll dabei, denn die Gedanken beim sagenhaften Bernsteinzimmer gaben ihm die Kraft dazu.

Dieses Sagen umwobene Kunstwerk - das in den letzten Kriegswirren verschwand und in St. Petersburg wieder hergestellt wurde - konnte man im damaligen Geologisch-Archäologischen Zentrum in der Zeit vom
16. November 2003 bis 11. Januar 2004 nicht vorfinden.

Aber drei "kleine Bernsteinzimmer" führten in die Entstehung und Geschichte des Bernsteins ein.

Jeder, der Weihnachten 2002 "Die lange Reise des kleinen Bernsteins" gelesen hat, wird sich daran erinnern, dass nicht nur "unser kleiner Freund" vor 200 Tausend Jahren, sondern auch viele Menschen nach dem 2. Weltkrieg ihre ostpreußische Heimat verlassen mussten.

Viele hatten ihren einzigen Beschützer (Bernstein) in ihre neue Heimat retten können. Um diese Rolle des gold-gelben Harzes zu würdigen, wurden Personen gesucht, die noch Bernsteinschmuck von vor dem 2. Weltkrieg besitzen und ihn für diese Ausstellung zur Verfügung stellten.

Neben einer Vielfalt von Einschlüssen fossilen Harzes waren auch Teile des Neuenkirchener Künstlers Ansgar Kösters zu sehen, der hier seine Bernsteinarbeiten aus heimatlichem Material vorstellte.
Und ganz ehrlich - Bernstein gibt es wirklich am "Offlumer".



Und wie immer gingen Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren in Neuenkirchen auf Bernsteinsuche. Die gefundenen Teilen bereicherten geschliffen und poliert die Ausstellung.





Die lange Reise des kleinen Bernsteins

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