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Der Weg zum Fossiliensammler
Wie Fossilien entstehen
Bernstein
Calcit / Kalkspat
Pyrit (Katzengold)
Markasit (Pyrit)

auch: Schwefelkies, Eisenkies, FeS2

Eigenschaften:
Über 60 verschiedene Kristallformen sind bekannt, am häufigsten sind der Würfel und das Pentagondodekaeder (Pyritoeder). Ein typisches Erkennungsmerkmal ist die Streifung der Würfelflächen.
Pyrit kommt oft in grossen und ideal ausgebildeten Kristallen vor. Kugelige, traubige und nierige Aggregate sind bekannt., sowie derbe, k&öuml;rnige und radialstrahlige, faserige Massen. Der radialstrahlige "Markasit" ist fast ausnahmslos Pyrit.
Pyrit ist auch als Versteinerungsmaterial von Fossilien zu finden.

Farbe: lichtmessingfarben, sogenanntes speisegelb, goldgelb, manchmal bunt angelaufen, mit einer rostfarbenen Verwitterungsrinde von Limonit oberflächlich bedeckt; dieser kann den Pyrit unter Beibehaltung der ursprünglichen Kristallform auch vollständig umwandeln.

Entstehung und Vorkommen:
Pyrit kommt oft in grossen Massen in sehr unterschiedlichen Lagerstätten vor. Örtlich kann es durch Goldgehalt zum wichtigen Golderz werden; beigemengter Chalkopyrit macht Pyrit zu einem Kupfererz. Nachgewiesen sind auch Gehalte von Nickel, Kobalt, Zink, Silber, Tellur und Arsen.
Pyrit wird u.a. gefunden in niedrig- bis hochtemperierten Gängen, in vulkanischen Gesteinen, in Kohleflözen, Schiefern und Tonen, als Neubildung in Thermen.
In der Atmosphäre verwittert Pyrit leicht zu wasserlöslichen Eisensulfaten und zu Limonit; diese bilden dann "Eisernen Hut" von Sulfidlagerstätten. Aus diesem Grund müssen in der Bauindustrie verwendete Natursteine grundsätzlich pyritfrei sein, das sie sonst in kurzer Zeit zersetzt werden.

Bedeutung und Verwendung:
Gewinnung von Schwefelsäure; als Polierpulver, rote und braune Farben und als Eisenerz.
Kleinere, schön gewachsene Pyritkristalle werden heute als Schmuck verarbeitet.

Weitere Informationen über Pyrit finden sich u. a. unter www.Mineralienatlas.de.


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